Abfall

Service & Themen

Die Energie- und Verwertungsanlage (EVA)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1) Neues Wertstoffzentrum (WSZ)
2) Gewerbewertstoffzentrum (GWZ) mit Problemmüllannahme sowie Müll- und Papierumladestation
3) Biogasanlage und Grüngutkompostierung
4) Bauschuttrecycling
5) Altdeponie DK1
6) Neue Deponie DK0

Ansprechpartner

Martin Ernst

(Zimmer: A 202)
Telefon: +49 (0)9161 92-3432

Jochen Zellner

(Zimmer: A 201)
Telefon: +49 (0)9161 92-3430

Öffnungszeiten WSZ

  • Wertstoffzentrum (WSZ)
    Anschrift
    Deponiestraße 1
    91456 Diespeck Karte
    Telefon: +49 (0)9161 875663Fax: +49 (0)9161 8957188

    Öffnungszeiten

    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag 08:30 - 12:30 Uhr und 13:30 - 16:00 Uhr
    Donnerstag 13:30 - 18:30 Uhr
    Samstag 08:30 - 14:00 Uhr

Öffnungszeiten GWZ

Öffnungszeiten Deponie

  • Deponie
    Anschrift
    Deponiestr. 1, Dettendorf
    91456 Diespeck Karte
    Telefon: (0)9161 -876793Fax: (0)9161 -8957188

    Öffnungszeiten

    Montag - Freitag
    08:00 - 11:45 Uhr
    13:00 - 15:30 Uhr

Der Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim betreibt in Dettendorf eine Deponie DK-0 für unbelasteten Bauschutt und Bodenaushub, sowie eine Deponie DK-1 für verunreinigten Bauschutt und Bodenaushub, gefährliche Abfälle wie Asbest, künstliche Mineralfasern und Gipsabfälle.

Nur Abfälle, die aufgrund ihrer Schadstoffbelastung nicht verwertet werden dürfen, werden auf Deponien beseitigt (sogenannte Schadstoffsenke). Einen möglichen Verwertungsweg hat der Abfallerzeuger zu prüfen.
Die Annahmebedingungen, die der Deponiebetreiber einhalten muss sind in der Deponieverordnung (DepV) geregelt.
Nach § 8 DepV muss jeder Abfallerzeuger den Deponiebetreiber rechtzeitig vor der ersten Anlieferung mit dem Formblatt grundlegende Charakterisierung über Abfallherkunft, Menge und Zusammensetzung informieren und auf mögliche problematische Inhaltsstoffe hinweisen.

Lassen diese Informationen Überschreitungen der in der DepV festgelegten Grenzwerte für die jeweilige Deponieklasse vermuten, ist der Abfall vom Erzeuger durch ein autorisiertes Prüfinstitut nach den Vorgaben der PN98 zu beproben und nach den Vorgaben des Anhang 3 Tabelle 2 zur DepV zu analysieren. Die Analysen mit den Probenahmeprotokollen sind der grundlegenden Charakterisierung beizufügen.
Hinweise zur erforderlichen Probenanzahl (LfU)

Das Analyseergebnis gibt Aufschluss über die Art und Kosten der Beseitigung (DK 0 fähiges Material 16,70 €/t, DK1 fähiges Material 58,40 €/t)

Bestimmte Zuordnungswerte wie z. B. die im Abfall enthaltene Organik dürfen mit kostenpflichtiger Zustimmung der Genehmigungsbehörde (untere Abfallbehörde des Landkreises, bzw. Regierung von Mittelfranken) überschritten werden. Grundsätzlich sind dazu weitere Nachuntersuchungen nötig.

Verweigert die Behörde ihre Zustimmung, muss der Abfall auf eine Deponie der Klasse 2 oder höher verbracht, bzw. behandelt werden.

Für Asbestzementplatten und Dämmwolle aus als gefährlich eingestuften künstlichen Mineralfasern die keine weiteren schädlichen Verunreinigungen enthalten, sowie nicht verunreinigte Gipsplattenabfälle oder Straßenaufbruch sind keine Untersuchungen nötig. Die hier geltenden Annahmebedingungen und Gebühren können Sie dem Informationsflyer Abfälle am Bau entnehmen.

Zu weiteren Fragen, bzw. zur Übermittlung des Formblattes grundlegende Charakterisierung stehen wir selbstverständlich zur Verfügung.

Landwirtschaftliche Foliensammlung

Einmal im Jahr wird den Landwirten im Landkreis angeboten, ihre Agrarfolien, Wickelstretchfolien, Netze und Schnüre in Bad Windsheim, Uffenheim und Scheinfeld kostenlos, jedoch sortenrein, abzugeben. Die Termine finden Sie auf Ihrem Abfuhrkalender.

Potentialstudie/Potentialanalyse Deponie Dettendorf

Abfallwirtschaft - Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim

Potentialanalyse der Deponie Dettendorf

Förderkennzeichen 03K01549

Projektlaufzeit 01. Juli 2015-31. Oktober 2016

Die Deponie Dettendorf wurde seit 1973 als Hausmülldeponie des Landkreises Neustadt a.d.Aisch- Bad Windsheim betrieben. Nach Ende des Betriebs als Siedlungsabfalldeponie wird sie im jüngsten Bauabschnitt C seit 2005 als OK 1 Deponie genutzt. Die laufende Deponiegas-Absaugung und Ver­wertung ist mittlerweile durch rückläufige Methangehalte und Deponiegasmengen gekennzeichnet, so dass eine kontinuierliche energetische Verwertung zunehmend labil wird. Eine für den Emissionsschutz gerade auch im Hinblick auf klimawirksame Emissionen ausreichende Deponiegaserfassung ist nicht mehr gewährleistet.

Als Alternative zu einer Fortführung der konventionellen Deponiegasabsaugung und künftigen Schwachgasbehandlung unter anaeroben Milieubedingungen bietet sich eine Belüftung der Deponie zur aeroben in situ Stabilisierung an. Durch Unterbindung bzw. Minimierung der Methanbildung wird ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet, der zugleich eine Beschleunigung der Deponieentwicklungsprozesse bewirkt.

Maßnahmen zur Minimierung klimawirksamer Emissionen aus Siedlungsabfalldeponien können im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des BMU gefördert werden. Voraussetzung ist u.a. der Nachweis einer mindestens 50 %-igen Minderung des Emissionsgeschehens gegenüber dem Status Qua, was in einer Potentialstudie nachzuweisen ist. Mit dem vorliegenden Gutachten wird auf der Grundlage des Merkblatts zu den Förderrichtlinien nach einer standortspezifischen Be­standsaufnahme eine Potentialanalyse durchgeführt und ein zugehöriger Maßnahmenkatalog mit Controlling-Konzept vorgestellt.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Pro­gramme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwick­lung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Links:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Projektträger Jülich

Bei der Erstellung der Studie haben mitgewirkt:

Bastjan Kebinger Dipl.-Ing. (FH)
COPLAN AG
Bismarckstraße 21
92637 Weiden
Tel.: 0961 38911-28
Mobil: 0170 9173801

Manfred Eberle
R & H Umwelt GmbH
Schnorrstraße 5 a
90471 Nürnberg
Tel.: 0911 8688-160
Mobil: 0151 18331146