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Schülerbeförderung

Die nachfolgende Zusammenstellung soll beitragen, über die Kostenfreiheit des Schulweges / Schülerbeförderung zu informieren.

  1. Beförderungspflicht bis einschließlich 10. Jahrgangsstufe der nächstgelegenen

    Wirtschaftsschule
    Realschule
    Gymnasium
    Berufsfachschule
    Förderzentrum II in Bad Windsheim – ab der Jahrgangsstufe 3
    Berufsschule – Vollzeit, z.B. BGJ Holz
    oder wenn der Schulweg länger als 3 km zu oben genannten Schulen ist oder besonders beschwerlich oder gefährlich ist

    Die nächstgelegene Schule wird unter Berücksichtigung der geringsten Beförderungskosten ermittelt. Grundsätzlich erhalten alle Anspruchsberechtigten die Wertmarken für den öffentlichen Personennahverkehr für das jeweils beginnende, bzw. laufende Schuljahr (max. 11 Einzelmonate).

    Achtung: Bei Verlust dieser Marken wird kein Ersatz geleistet!!!

  2. Übernahme der Fahrtkosten für Vollzeitschüler ab der 11. Jahrgangsstufe nur, wenn

    - die Eltern zu Beginn des Schuljahres für mind. 3 Kinder Kindergeld beziehen (Nachweis vorlegen) oder 
    - die Eltern bzw. der Schüler Leistungen nach dem Bundessozialhilfegesetz beziehen oder
    - der Schüler eine dauernde Behinderung hat (Nachweis / ärztl. Attest bitte beifügen).

    Schüler, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, müssen einen Betrag von 420 € pro Familie (Familienbelastungsgrenze) für die Beförderungskosten selbst übernehmen. Diese Schüler besorgen sich die Fahrkarten für das jeweilige Schuljahr selbst und können diese – sofern die Kosten für die Fahrkarten für das abgelaufene Schuljahr mehr als 420 € betragen – am Ende des Schuljahres, jedoch bis spätestens 31.10. für das vorangegangene Schuljahr - mit Hilfe des Antrags auf Fahrtkostenrückerstattung beim Landratsamt, Konrad-Adenauer-Str. 1 in 91413 Neustadt a.d.Aisch einreichen.

    Lediglich Schüler ab der 11. Jahrgangsstufe des BSZ Scheinfeld können den Betrag der Familienbelastungsgrenze i. H. v. 420 € vor Beginn des Schuljahres - allerdings bis spätestens 31. August einzahlen. Weitere Informationen erhalten Sie im Sekretariat des BSZ Scheinfeld oder beim Landratsamt in 91413 Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim.

    Schüler mit unterschiedlichen Schulwegen (z. B. FOS mit unterschiedlichen Praktikumsorten) können keine Fahrkarten vom Landratsamt erhalten.

  3. Antragstellung

    Mit dem Erfassungsbogen können die Fahrtkosten zur nächstgelegenen Schule (Punkt 1) beantragt werden. Der Erfassungsbogen ist von der Schule bestätigt vor Beginn des Schuljahres (noch besser unmittelbar nach der Anmeldung bei der jeweiligen Schule) beim Landratsamt einzureichen.

    Anhand der Angaben im Erfassungsbogen wird geprüft, ob es sich um die nächstgelegene Schule handelt und die Beförderungskosten übernommen werden können. Erfassungsbögen sind bei allen weiterführenden Schulen im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim oder beim Landratsamt erhältlich.

    Wird eine weiterführende Schule im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim besucht und ändert sich während der Zeit vom Schuleintritt bis zur Vollendung der 10. Jahrgangsstufe weder der Wohn- oder Schulort noch die Schulart, so erübrigt sich ein jährliches Ausfüllen des Erfassungsbogens, ansonsten muss jährlich (zu Beginn des Schuljahres) ein Erfassungsbogen abgegeben werden.

  4. Beförderungsmittel

    Die Beförderung der Schüler erfolgt grundsätzlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Beförderungspflichtige Schüler aus Ortschaften, die nicht durch öffentliche Verkehrsmittel erschlossen sind, können mit Schulbussen befördert werden. Informationen über die Linienführung der Schulbusse erhalten Sie beim Landratsamt.

  5. Besuch einer Fachoberschule / Berufsoberschule

    Schüler der 11. Jahrgangsstufe an Fachoberschulen / Berufsoberschulen besorgen sich die Fahrausweise grundsätzlich selbst. Am Schuljahresende können diese Auslagen mit dem Antrag auf Fahrtkostenrückerstattung beim Landratsamt geltend gemacht werden.

  6. Besuch einer Berufsschule in Teilzeitform
    (ab 10. Jahrgangsstufe)


    Schüler die eine Berufsschule in Teilzeitform besuchen können ihre notwendigen Fahrtkosten zur Berufsschule ebenfalls nach Beendigung des Schuljahres, jedoch bis spätestens 31.10. für das vorangegangene Schuljahr, einreichen, sofern dies nach den Vorgaben des Gesetzes über die Kostenfreiheit des Schulweges geschehen ist. Beachten Sie bitte Punkt 8. Auf die Familienbelastungsgrenze wird hingewiesen.

    Fahrtkosten zum Ausbildungsbetrieb werden vom Landratsamt nicht übernommen.

  7. Beförderung mit privatem Kraftfahrzeug

    PKW Genehmigungen können erteilt werden, wenn

    - zwischen Wohnort und Schulort kein öffentliches Verkehrsmittel verkehrt. Die PKW-Genehmigung kann ggf. nur bis zur nächstgelegenen Haltestelle für öffentliche Verkehrsmittel erteilt werden (Einzelfallprüfung).

    - die Zeitdifferenz zwischen der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel und privatem Kraftfahrzeug an drei Schultagen pro Woche jeweils mehr als zwei Stunden beträgt. Der Nachweis der Notwendigkeit ist durch Vorlage eines von der Schule bestätigten Stundenplans zu erbringen.

    Kollegiaten kann aufgrund des Stundenplanes die Benutzung eines privaten Kraftfahrzeuges gestattet werden. Die Fahrtkosten können mit dem Antrag auf Fahrtkostenrückerstattung am Schuljahresende beim Landratsamt geltend gemacht werden.

  8. Antrag auf Fahrtkostenrückerstattung

    Der Antrag auf Fahrtkostenrückerstattung ist bis spätestens zum 31.10. des vorangegangenen Schuljahres beim Landratsamt einzureichen. Dabei ist zu beachten, dass

    • die Originalfahrausweise mit vorliegen
    • die Schule den Schulbesuch (s. Seite 2 des Formulars) bestätigt hat
    • der Antrag unterschrieben ist
    • die Kontonummer und die Bankleitzahl angegeben ist
    • ggf. Kindergeldnachweis für mind. 3 Kinder (Kopie des Gehaltzettels oder Kontoauszugs) beigefügt ist.


    Bei Erstattungen auf der Basis der Fahrpreise öffentlicher Verkehrsmittel werden die aufgewendeten Kosten nur in Höhe des jeweils günstigsten Tarifs (z. B. Streifenkarte, Schülerjahreskarte, -monatskarte, Bayern-Ticket, Bayern-Ticket-Single, Schönes-Wochenend-Ticket) für die kürzeste zumutbare Fahrtstrecke zugrundegelegt.

  9. Antrag auf einen Verbundpass / Verlängerung des Verbundpasses

    Alle Schüler, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf VGN-Linien befördert werden, benötigen einen Verbundpass. Der Antrag auf einen Verbundpass kann hier heruntergeladen werden, oder ist in jeder weiterführenden Schule des Landkreises, im Förderzentrum II in Bad Windsheim, im Landratsamt oder an allen Personenbahnhöfen mit Schalterbetrieb im Gebiet des VGN erhältlich. Der ausgefüllte Bestellschein ist mit einem Lichtbild vom Schüler (ab Vollendung des 15. Lebensjahres muss der Verbundpass jährlich verlängert werden) bei Benutzung nachfolgender VGN-Linien, beim entsprechenden Verkehrsunternehmen abzugeben:

    141, 142
    Verkehrsunternehmen Seifert
    Rot – Kreuz – Platz 5, 91443 Scheinfeld
    Tel. 09162 / 342

    147
    Verkehrsunternehmen Hieronymus
    Schleifmühlstr. 59 a, 91456 Diespeck
    Tel. 09161/ 2935

    160
    Stadtbuslinie Neustadt a.d.Aisch
    Verkehrsunternehmen Zepf
    Diebach 68, 91413 Neustadt a.d.Aisch
    Tel. 09161 / 3688

    191, 192, 193
    Verkehrsunternehmen Thürauf
    Ipsheimer Str. 10, 91438 Bad Windsheim
    Tel. 09841 / 66 06 - 0

    196
    Verkehrsunternehmen Bauer
    Frankurt 33, 91480 Markt Taschendorf
    Tel. 09162 / 291

    197
    Verkehrsunternehmen Genthner
    Binzwangen 73, 91598 Colmberg
    Tel. 09803 / 94 11 - 0

    243, 244, 245, 249
    Verkehrsunternehmen Vogel
    Große Bauerngasse 62, 91511 Höchstadt a.d.Aisch
    Tel. 09163 / 63 58 -0

    734
    Verkehrsunternehmen Hübel
    Neustetter Str. 31, 91604 Flachslanden
    Tel. 09829 / 91 10 - 0

    834
    Verkehrsunternehmen Schmidt
    Riedgartenweg 66, 97258 Gülchsheim
    Tel. 09335 / 477 o. 1474

    837, 838, 839
    Verkehrsunternehmen Böhm
    Am Brünnlein 3, 97215 Uffenheim
    Tel. 09842 / 98 30 – 0

    857
    Verkehrsunternehmen Hütter
    Cadolzhofen 30, 91635 Windelsbach
    Tel. 09867 / 262

    Bei der Beförderung mit Zügen oder entsprechender anderer VGN-Linien kann der Antrag auf Verbundpass / Verlängerung beim Bahnhof in Neustadt a.d.Aisch abgegeben werden.