Neuigkeiten aus dem Landratsamt

459 Radler nehmen am STADTRADELN teil

85 Teams sammeln Kilometer für den Landkreis

STADTRADELN, Mädchen, Fahrrad

Die sechsjährige Elisabeth nahm für das Team "Mehr er-Leben - Gesundheit macht Spaß" teil. Foto: Bettina Handschuh-Kiesel

Nach drei Wochen Radkilometer sammeln ist für den Landkreis die erste Teilnahme an der Aktion STADTRADELN zu Ende gegangen. Die Bilanz: Mehr als 82.000 Kilometer wurden eingetragen, 459 aktiv Radelnde haben sich in 85 Teams beteiligt, sieben von ihnen legten während des Aktionszeitraums jeweils mehr als 1.000 Radkilometer zurück. Nicht ganz ohne Stolz verweist Radwegebeauftragter Sebastian Haser auf die Ökobilanz, wäre die Gesamtstrecke mit einem Pkw zurückgelegt worden, wären rund 12,64 Tonnen Kohlendioxid angefallen.

Als aktivstes Team belegt in der Statistik von Sebastian Haser die Gruppe „Die Diespecker“ die Spitzenposition, allein 8.400 Kilometer geht auf sie zurück. Das Team mit den meisten Mitgliedern stellte der Bad Windsheimer Ortsteil Külsheim mit 56 aktiv Radelnden, die es zusammen auf 7.428 Kilometer brachten. Unter den teilnehmenden Kommunen innerhalb des Landkreises hat die Stadt Bad Windsheim mit 33.180 gesammelten Kilometer die Bestmarke gesetzt. Den höchsten Kilometerstand gemessen an der Einwohnerzahl erreichte die Gemeinde Dachsbach mit 6,67 Kilometern pro Einwohner, was 11.948 Kilometern entspricht.

„Fahrradfahren macht mir Spaß“, so begründete die sechsjährige Elisabeth ihre Teilnahme beim STADTRADELN, sie trat für das Team „Mehr er-Leben – Gesundheit macht Spaß“ in die Pedale. Für Andi und Annette Schmitt, die für „Die Diespecker“ antraten, spielt der Umweltgedanke eine sehr große Rolle. So viel Kohlendioxid und Feinstaub einsparen wie möglich und den Kindern und Enkelkindern ein Vorbild sein, dies nennen die beiden als Motivation für ihre Teilnahme am STADTRADELN. Für die Aktion sind sie sogar zwischen Diespeck und Rothenburg mit ihren Rädern hin- und zurückgependelt. Aber auch unabhängig vom STADTRADELN ist das Ehepaar viel mit den Rädern unterwegs, rund 50 bis 80 Kilometer am Tag sind ein übliches Pensum, pro Jahr kommen die beiden auf 5.000 bis 6.000 Kilometer. Einzige Einschränkung: „wenn das Wetter mitspielt“. Das wiederum ist für die sechsjährige Elisabeth nur bedingt ein Argument, „wenn es regnet, ziehe ich eine Jacke und meine Regenhose an, dann kann ich durch die Pfützen fahren. Das macht Spaß.“

Für nächstes Jahr hofft Radwegebeauftragter Sebastian Haser auf eine erneute Teilnahme des Landkreises am STADTRADELN, gerne im größeren Umfang. Ohnehin hatten sich noch während des Aktionszeitraums etliche Radler dafür entschieden, mitzumachen, bei der Halbzeitbilanz von Sebastian Haser waren 397 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den Landkreis registriert. Das Ehepaar Schmitt will bei einer Neuauflage im kommenden  Jahr definitiv wieder dabei sein, allein wegen der positiven Erlebnisse. Als die Gruppe über Scheinfeld und Iphofen nach Kitzingen unterwegs war, kam ihnen an einem Anstieg eine Gruppe von sieben Jungen entgegen, die die Radler spontan angefeuert und applaudiert hat, „einfach super“. Auch die Gruppe sei gut zusammengewachsen, weshalb Annette Schmitt ausdrücklich ihren Mitradelnden dankt.