Neuigkeiten aus dem Landratsamt

Möglickeit zur Zahlung einer Wohnnebenkostenpauschale

Erklärungen ab sofort abrufbar

Privat Unterkunftsgeber, die Geflüchtete aus der Ukraine bei sich aufgenommen haben, haben die Möglichkeit, eine Wohnnebenkostenpauschale über das Sozialamt beziehungsweise über das Jobcenter zu erhalten. Voraussetzung ist, dass die Unterkunftsgeber keine Mietkosten gegenüber ihren Gästen geltend machen und die Geflüchteten bei der Ausländerbehörde im Ausländerzentralregister (AZR) gemeldet sind.

Dann können Unterkunftsgeber für Wohnneben- und Energiekosten sowie sonstige Mehraufwendungen 65 Euro pro Monat pro aufgenommenen Erwachsenen und Jugendlichen ab dem 15. Lebensjahr sowie 50 Euro pro Monat für aufgenommene Kinder bis einschließlich dem 14. Lebensjahr geltend machen. Für ukrainische Flüchtlinge, die Sozialleistungen nach dem SGB II beziehen, übernimmt das Jobcenter die Kosten, bei Beziehern von Grundsicherung das Sozialamt. Für ukrainische Flüchtlinge, die keine Sozialleistungen beziehen, kann kein Antrag gestellt werden.

Eine entsprechende Erklärung, mit der der Anspruch geltend gemacht werden kann, ist auf der Internetseite des Landkreises unter www.kreis-nea.de/ukraine-hilfe erhältlich, die Abgabe ist nur einmalig erforderlich, die Pauschale wird bis auf Weiteres monatlich im Voraus gezahlt. Entsprechende Erklärungen können rückwirkend zum 1. Juni 2022 geltend gemacht werden.

Die Erklärung kann je nach Leistungsbezug an das Jobcenter oder Sozialamt per Mail oder postalisch übersandt werden beziehungsweise persönlich abgegeben werden. Bei Rückfragen stehen das Jobcenter und das Sozialamt zur Verfügung, die Kontaktdaten für das Jobcenter lauten: Jobcenter-LK-NeustadtAisch.68@jobcenter-ge.de, Telefon: 09161 8844-499. Die Kontaktdaten für das Sozialamt: shv@kreis-nea.de, Tel.: 09161 92-2401. Der Zuschuss wird ohne Rechtsanspruch für die Zukunft gewährt.

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Antrag Übernahme Wohnnebenkosten Sozialamt
Antrag Übernahme Wohnnebenkosten Jobcenter