Neuigkeiten aus dem Landratsamt

„Rote Schleifen“ und Überraschungstüten

Aktion zum Welt-Aids-Tag

Die Schwangerschaftsberatungsstelle des Gesundheitsamtes Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim veranstaltet anlässlich der HIV-Testwochen im November und des Welt-Aids-Tages am Donnerstag, 1. Dezember 2022 gemeinsame Aktionen mit der Bäckerei BROTHAUS und dem Schnellrestaurant Mc Donald´s in Neustadt a.d.Aisch. 

Zwar sind die meisten Menschen gut über Ansteckungswege und Schutzmöglichkeiten informiert. Es gibt jedoch immer noch viele Menschen in Deutschland, welchen ihre HIV-Infizierung nicht bekannt ist. So erkranken jährlich circa 900 Menschen neu an Aids, sodass sich das Virus unbemerkt weiter ausbreiten kann. Laut dem Robert-Koch-Institut lebten in Bayern Ende 2020 rund 12.300 Personen mit dem HI-Virus.  
Leben mit HIV beziehungsweise Aids ist gut möglich –aufgrund von Ausgrenzung und Stigmata für Betroffene aber sehr belastend. Bis heute ist die Infektion nicht heilbar, aber die Behandlungsmöglichkeiten sind besser als jemals zuvor.  

Mit den Aktionen in Kooperation mit Brothaus und McDonald´s wollen die Dipl.- Sozialpädagoginnen Christine Stöbling und  Magdalena Scherer sowie die Semesterpraktikantin Svenja Vogt des Gesundheitsamtes Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim junge Menschen sowie Erwachsene erreichen, um über HIV und AIDS zu informieren sowie das Thema Safer Sex erneut aufzugreifen.  

Kooperationen mit dem Brothaus und McDonald´s: 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bäckereifilialen BROTHAUS in Neustadt a.d.Aisch und Dachsbach verkaufen anlässlich der Kampagne ab Montag, 28. November 2022 bis Freitag, 2. Dezember 2022 ihre Milchhörnchen als „Rote Schleifen“ für 1,00 Euro. Zusätzlich zum Kauf erhalten Interessierte eine Informationstüte. Ab Donnerstag, 1. Dezember 2022 könnenJugendliche beziehungsweise Erwachsene im McDonald´s Neustadt a.d.Aisch die roten Überraschungstüten mit verschiedenen Give-Aways sowie Informationsmaterial über HIV und Aids zum Einkauf im McDrive oder über den Restaurantbetrieb erhalten.  

Informationen und Aufklärung über Risiken und Nicht-Risiken, aber auch über Schutzmöglichkeiten vor HIV, die HIV-Therapie oder die medikamentöse Behandlung mit PrEP sind wichtig. Nur dadurch können Ausgrenzung und Vorurteile gegenüber Menschen mit HIV und Aids abgebaut werden. Beim Gesundheitsamt, Aids-Beratungsstellen oder Internetportalen wie www.bzga.de oder www.liebesleben.de können weitere Informationen abgerufen werden.