Landratsamt Neustadt a.d.Aisch

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Suche nach Erhebungsbeauftragten geht weiter

Team der Erhebungsstelle Zensus steht bei Fragen zur Verfügung

Landrat Helmut Weiß, Martin Hundertschuh, Ramon Nicol und Karin Deschermeier (von links) vor den Büroräumen der Erhebungsstelle im Landkreis. Für die Suche nach Erhebungsbeauftragten wurden eigens Flyer herausgegeben.

Eine kürzlich durchgeführte, stichprobenartige Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung gehörte zu den auch im Landkreis spürbaren Vorboten des Zensus 2022. Zwar wurde diese vom Landesamt für Statistik durchgeführt, doch auch die Erhebungsstelle des Landkreises Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim steckt mitten in den Vorbereitungen für die bundesweite Haupterhebung. Mit Karin Deschermeier hat die Stelle eine weitere personelle Verstärkung erhalten, Landrat Helmut Weiß nutzte die Gelegenheit, um sich vor Ort ein Bild vom aktuellen Stand der Arbeit zu machen.

Einen Schwerpunkt stellt derzeit die Suche nach ehrenamtlichen Erhebungsbeauftragten dar, informierte Martin Hundertschuh, der Leiter der Erhebungsstelle. Entsprechend der Einwohnerzahlen des Landkreises müssen rund 230 Beauftragte gefunden werden, die ab dem Zensusstichtag am 15. Mai 2022 die Haushaltsbefragungen durchführen. Zuvor steht für sie eine eintägige Schulung durch das Team der Erhebungsstelle an, sie soll auf mehrere Termine aufgeteilt, dezentral im Landkreis angeboten werden. Zwar ist die Arbeit der Erhebungsbeauftragten ehrenamtlich, es gibt aber eine steuerfreie Aufwandsentschädigung.

Parallel zu der Suche wird der Zensus durch die drei Mitarbeiter der Erhebungsstelle, neben Martin Hundertschuh und Karin Deschermeier ist dies Ramon Nicol, weiter vorbereitet. Wer Fragen zur Durchführung des Zensus hat oder sich für die Tätigkeit als Erhebungsbeauftragter interessiert, kann sich unter den Telefonnummern 09161 92-2150 und -2151 beziehungsweise per E-Mail an zensus@kreis-nea.de melden. Der Zensus 2022 beinhaltet eine bundesweite Zählung einerseits der Bevölkerung, andererseits von Gebäuden und Wohnungen, für die ausgewählten Befragten gilt eine Auskunftspflicht. Die dabei erhobenen Daten dienen als Grundlage für Entscheidungen, die auf den amtlichen Einwohnerzahlen beruhen, wie beispielsweise die Einteilung von Wahlkreisen.