Landratsamt Neustadt a.d.Aisch

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Pressearchiv 2016

Runder Tisch zum Kreisverkehr in Diespeck tagte erneut

Beurteilung der bisherigen Maßnahmen

Auf Einladung von Landrat Helmut Weiß fand am Montag, 09. Mai 2016, ein weiterer "runder Tisch" zur Situation am Kreisverkehr zwischen Neustadt a.d.Aisch und Diespeck im Landratsamt statt.

Wie bereits vor einem Jahr berieten Landrat Weiß, Stimmkreisabgeordneter Hans Herold, die beiden Bürgermeister Dr. Christian von Dobschütz und Klaus Meier sowie Vertreter der Regierung von Mittelfranken, des Staatlichen Bauamtes Ansbach, der Polizei, der unteren Straßenverkehrsbehörde (Landratsamt) und der Fa. Frankenbrunnen über das weitere Vorgehen.

Dazu wurden die Ergebnisse der beiden Beobachtungszeiträume, in denen die Fahrbahn durch mobile Leitschwellen bzw. eine Markierung eingeengt war, ausgewertet und das vom Staatlichen Bauamt in Auftrag gegebene Verkehrsgutachten zur Leistungsfähigkeit des Kreisverkehrs diskutiert.

Im Ergebnis kam der runde Tisch zu dem Schluss, dass durch die ergriffenen Maßnahmen die Unfallzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nicht signifikant gesenkt werden konnten. Insbesondere gab es weiterhin Unfälle nach der Ausfahrt aus dem Kreisel auf die B 470 in Richtung Neustadt aufgrund überhöhter Geschwindigkeit durch zu starke Beschleunigung. Insgesamt gesehen haben sich beide Einengungsmaßnahmen jedoch bewährt, da sie die durchschnittlich im Kreisverkehr gefahrene Geschwindigkeit reduziert haben, ohne dessen Leistungsfähigkeit wesentlich einzuschränken. Dies sei auch in der Bevölkerung als Erleichterung wahrgenommen worden.

Um den Geschwindigkeitsunfällen zu begegnen, wurde beschlossen, unter Beibehaltung der Markierung die Griffigkeit des Fahrbahnbelages zu verbessern sowie bauliche Maßnahmen zu ergreifen, die die Ausfahrt aus dem Kreisverkehr Richtung Neustadt (hier kamen die meisten Fahrzeuge von der Fahrbahn ab) optisch einengen und so zu einer Geschwindigkeitsreduzierung führen. Hierzu werden vom Staatlichen Bauamt Vorschläge erarbeitet, über die dann vor Ort nochmals beraten werden soll.