Landratsamt Neustadt a.d.Aisch

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Pressearchiv 2017

"Revolution Train" am Bahnhof Neustadt a.d.Aisch

Der Revolution Train rollt nun bereits seit dem 9. Oktober 2017 durch Westmittelfranken und macht nach verschiedenen Stationen nun auch am Bahnhof in Neustadt a.d.Aisch halt.

Landrat Helmut Weiß (4.v.l.) bedankt sich bei den anwesenden Unterstützern und bei den Projektleitern des Revolution Train.

Die Landratsämter Ansbach, Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Weißenburg - Gunzenhausen und die Stadt Ansbach haben in Kooperation mit der Kriminalpolizei Ansbach und mit vielen Unterstützern das Suchtpräventionsprojekt "Revolution Train" realisiert.

In einem 150 m langen Eisenbahnzug wird vom Stiftungsfond "Neues Tschechien" in sechs Waggons die Chronologie einer "Suchtkarriere" dargestellt. Das Suchtpräventionsprojekt richtet sich dabei insbesondere an die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen. Im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim sind von der Mittel- und der Realschule über Gymnasium, Förderzentrum und Berufsschule alle Schularten mit den Klassenstufen von acht bis zehn vertreten.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten bei der Begehung des Zuges nicht nur Informationen zu den bestehenden Gefahren des Drogenkonsums, sondern erleben sämtliche Inhalte der Suchtprävention interaktiv unter moderierter, multimedialer Aufbereitung. Im Zug anwesende Beamtinnen und Beamte der Kriminalpolizei Ansbach begleiten als Moderatoren die einzelnen Schülerklassen bei den einzelnen Themenstationen im Zug und regen die Schülerinnen und Schüler zu einer interaktiven Auseinandersetzung mit der Problematik an.

Im Anschluss an die Besichtigung des Zuges besteht für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einen anonymisierten Fragebogen auszufüllen. Dessen Auswertung stellt die Grundlage für eine spätere Nachbearbeitung durch die Präventionsbeamten der Kriminalpolizei in den jeweiligen Schulklassen dar. So gewinnt das Projekt an letztendlich auch an Nachhaltigkeit.

Landrat Helmut Weiß über dieses innovative Präventionsprojekt: "Revolution Train ermöglicht eine besondere Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Suchtmittel. Wir möchten unsere Kinder und Jugendliche im Hinblick darauf stärken und sie schützen. Deshalb freue ich mich, dass wir mit gemeinsamen Kräften dieses Projekt realisieren konnten."

Er dankt deshalb besonders den Förderern des Projektes, ohne deren finanzielle Unterstützung die Umsetzung nicht möglich gewesen wäre. Einen großen Teil der Kosten im Landkreis trägt der Raiffeisen-Kreisverband Neustadt a.d.Aisch, bestehend aus den Raiffeisenbanken Bad Windsheim, Dietersheim, Uehlfeld-Dachsbach und der VR meine Bank, VR meine Bank eG Neustadt a.d.Aisch mit der VR-Genossenschaftsstiftung sowie der Raiffeisenbank Bad Windsheim. Ein weiterer Großteil der Kosten in ganz Westmittelfranken wurde durch die BARMER im Rahmen deren Präventionsauftrages übernommen. Darüber hinaus haben sich die Sparkasse im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, der Arbeitskreis Sucht und Prävention, die Hilterhaus-Stiftung, der Verein "Wir gegen Jugendkriminalität" sowie die Kreisverkehrswacht Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim an der Finanzierung des Projektes beteiligt. Die DB Netz AG, die DB Regio Bayern sowie die Bayernbahn GmbH haben infrastrukturell und organisatorisch Unterstützung geleistet.

Statements der Unterstützer:

Manfred Lang, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Neustadt/Aisch/Bad Windsheim:

"Die BARMER Mittelfranken unterstützt gerne das kommunale Präventionsprojekt 'REVOLUTION TRAIN'. Drogen verursachen einen immensen Schaden für die eigene Gesundheit und die Gesellschaft, denn die Behandlung einer Drogensucht ist langwierig und teuer. Darum unterstützen wir die Kommunen bei diesem Präventionsprojekt im Rahmen unseres Präventionsauftrages, denn: Aufklären ist besser als heilen."

Klaus Gimperlein, Vorsitzender des Raiffeisen-Kreisverbandes:

"Wir sponsern keine Events, sondern fördern junge talentierte Menschen dabei ihre Zukunft erfolgreich zu gestalten. Als es darum ging finanzielle Mittel für diese außergewöhnliche Präventionsmaßnahme bereit zu stellen, haben die vier Genossenschaftsbanken im Landkreis und die GenossenschaftsStiftung der VR meine Bank eG keinen Moment gezögert und wie seit 125 Jahren dazu beigetragen, dass gemeinsam etwas realisiert werden konnte."

Sparkassendirektor Gunther Frautz:

"Die Sparkasse im Landkreis ist begeistert von der neuen, interaktiven Art, Jugendliche - begleitet von einem Moderator - über Drogen aufzuklären. Besonders interessant ist, dass nicht nur illegale Rauschmittel aufgegriffen werden, sondern auch legale wie Nikotin und Alkohol, die in unserer Gesellschaft fest verankert sind. Der Zug soll verdeutlichen, welche Schäden Drogenkonsum verursachen kann und Jugendliche anschaulich davon überzeugen, dass ein Leben ohne Drogen besser ist. Deshalb ist unsere Spende in diesem Projekt gut angelegt."

Armin Reuter, Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim:

"Ziele der Kreisverkehrswacht sind, die Verkehrssicherheit zu fördern, Verkehrserziehung und Verkehrsaufklärung zu betreiben und diese durch geeignete Maßnahmen zu unterstützen. Wir sehen in der Unterstützung des Projekts 'Revolution Train' eine ideale Möglichkeit, diese Ziele zu verwirklichen. Wenn es gelingt, die Jugendlichen für die Thematik Drogen im Straßenverkehr zu sensibilisieren, ist ein großer Schritt in die richtige Richtung getan.