Landratsamt Neustadt a.d.Aisch

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Pressearchiv 2019

Vorbildliches Engagement - Landrat Helmut Weiß überreicht staatliche Auszeichnungen

Von links: Landrat Helmut Weiß, Franz Elgas, Georg Grimm, Carolin Spitzer, Stefan Spitzer und Dietmar Spitzer.

Franz Elgas aus Emskirchen und Georg Grimm aus Diespeck sowie das Fuhrunternehmen Spitzer GmbH wurden für ihre langjährigen Verdienste um das Wohl der Allgemeinheit sowie ihrem Beitrag zum Umweltschutz ausgezeichnet. "Ich wünsche mir, dass durch ihr Vorbild weitere Bürgerinnen und Bürger ermutigt werden, sich für das Gemeinwohl zu engagieren", so Landrat Helmut Weiß bei der Aushändigung der Auszeichnungen.

Bundesverdienstmedaille
Franz Elgas bringt sich seit 1963 für die Katholische Pfarrei St. Johannes in Neustadt a.d.Aisch, insbesondere für die Filialkirche Maria Königin in Emskirchen, in vielfältigster Weise ein. Neben dem Orgeldienst, den er bis heute leistet, war er elf Jahre Mitglied des Pfarrgemeinderates und ist seit 1986 ständiges Mitglied in der Kirchenverwaltung. Seit vielen Jahren ist er Mitglied im Sachausschuss der Kirchenverwaltung. Auch bei der Organisation der Gemeindefeste und bei vielen Baumaßnahmen wirkte er mit. Des Weiteren förderte er die Ökumene, kümmert sich mit um den Christbaum, spielte zwölf Jahre den Nikolaus im St. Marien-Kindergarten und kümmerte sich auch dort um viele weitere Belange. Außerdem ist er mit großem Engagement in der Faschingsgesellschaft "Prunklosia schwarz-weiß e. V." Emskirchen aktiv. Als Hofmarschall war er von 1970 bis 2011 Mitglied des Elferrats und brachte sich von 1980 bis 1984 als Vizesitzungspräsident und von 1984 bis 1997 sowie von 2006 bis 2011 als Sitzungspräsident ein. Daneben war er 1971 Gründungsmitglied des Fanfarenzugs, engagierte sich vier Jahre im Männerballett, ist seit 1984 Mitglied des Ordensrates, moderierte 33 Jahre den Faschingsumzug Emskirchen, rief die Seniorensitzung der Prunklosia ins Leben und ist seit 2012 Mitglied des Senats sowie seit letztem Jahr Ehrenpräsident. Darüber hinaus war er ab 1987 Beisitzer, ab 1991 Schriftführer, ab 1993 stellvertretender Ortsvorsitzender und von 1995 bis 2009 Ortsvorsitzender des CSU-Ortsverbandes Emskirchen. Seit 2010 ist er Ehrenvorsitzender. Franz Elgas ist seit 1996 auch im Gemeinderat von Emskirchen ehrenamtlich tätig und war von 2008 bis 2014 dritter Bürgermeister der Gemeinde. Seit letztem Jahr ist er Träger der silbernen Bürgermedaille und Ehrenbürger von Emskirchen. Aufgrund seines weit über das normale Maß hinausgehende Engagement zum Wohl der Allgemeinheit überreichte ihm Landrat Helmut Weiß nun die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Kommunale Dankurkunde
Georg Grimm gehört seit 19 Jahren dem Gemeinderat Diespeck an. Seit 2002 bringt er sich zudem als dritter Bürgermeister für die Belange der Bürgerinnen und Bürger ein. Die Gemeinde Diespeck profitiert insbesondere von seinem Einsatz und Erfahrungsschatz für die Kindertagesstätte, die von der Evang.-Luth. Kirchengemeinde betrieben wird und unter der Baulast der Gemeinde Diespeck liegt. Auch als Fraktionssprecher der SPD bringt er sich maßgeblich im Meinungsbildungsprozess des Gemeinderates ein. Als Zeichen der Anerkennung für sein Wirken überreichte ihm Landrat Helmut Weiß die Kommunale Dankurkunde der Bayerischen Staatsregierung.

Umweltpakt Bayern
Die Anfänge der Firma Fuhrunternehmen Spitzer GmbH liegen im Jahr 1970, als Hans Spitzer begann, Biertreber als Futtermittel an die umliegenden Höfe zu transportieren. Später folgte der Vertrieb von Sand, Schotter und Kies sowie die Erweiterung zum Containerdienst für Bauschutt und Baustellenabfälle. Im Jahr 1997 begann das Unternehmen Baustoffe zu recyceln und erweiterte diesen Geschäftszweig im Jahr 2013 mit dem Ausbau eines großen Verwertungsplatzes. Derzeit recycelt die Spitzer GmbH im Schnitt 12.000 m³ Bauschutt jährlich und gibt so diesem Material einen neuen Verwendungszweck, anstatt es einfach auf einer Deponie zu entsorgen. Die hochwertige Verwertung von mineralischem Bauschutt sowie der Wiedereinsatz als Recycling-Baustoff trägt im erheblichen Umfang dazu bei Ressourcen zu sparen. Aufgrund dessen hat sich die Firma Spitzer für die Teilnahme am Umweltpakt Bayern bereit erklärt. Ein geringerer Energieverbrauch für Herstellung und Transport gegenüber konventionellem Schotter aus mitunter weit entfernten Steinbrüchen schont die Umwelt und ist CO2-sparend. Landrat Helmut Weiß konnte deshalb Dietmar Spitzer und seinen Kindern Carolin und Stefan Spitzer die Umweltpakt Bayern Teilnehmerurkunde aushändigen.