Abfall

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Potentialstudie/Potentialanalyse Deponie Dettendorf

Abfallwirtschaft - Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim

Potentialanalyse der Deponie Dettendorf

Förderkennzeichen 03K01549

Projektlaufzeit 01. Juli 2015-31. Oktober 2016

Die Deponie Dettendorf wurde seit 1973 als Hausmülldeponie des Landkreises Neustadt a.d.Aisch- Bad Windsheim betrieben. Nach Ende des Betriebs als Siedlungsabfalldeponie wird sie im jüngsten Bauabschnitt C seit 2005 als OK 1 Deponie genutzt. Die laufende Deponiegas-Absaugung und Ver­wertung ist mittlerweile durch rückläufige Methangehalte und Deponiegasmengen gekennzeichnet, so dass eine kontinuierliche energetische Verwertung zunehmend labil wird. Eine für den Emissionsschutz gerade auch im Hinblick auf klimawirksame Emissionen ausreichende Deponiegaserfassung ist nicht mehr gewährleistet.

Als Alternative zu einer Fortführung der konventionellen Deponiegasabsaugung und künftigen Schwachgasbehandlung unter anaeroben Milieubedingungen bietet sich eine Belüftung der Deponie zur aeroben in situ Stabilisierung an. Durch Unterbindung bzw. Minimierung der Methanbildung wird ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet, der zugleich eine Beschleunigung der Deponieentwicklungsprozesse bewirkt.

Maßnahmen zur Minimierung klimawirksamer Emissionen aus Siedlungsabfalldeponien können im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des BMU gefördert werden. Voraussetzung ist u.a. der Nachweis einer mindestens 50 %-igen Minderung des Emissionsgeschehens gegenüber dem Status Qua, was in einer Potentialstudie nachzuweisen ist. Mit dem vorliegenden Gutachten wird auf der Grundlage des Merkblatts zu den Förderrichtlinien nach einer standortspezifischen Be­standsaufnahme eine Potentialanalyse durchgeführt und ein zugehöriger Maßnahmenkatalog mit Controlling-Konzept vorgestellt.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Pro­gramme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwick­lung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Links:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Projektträger Jülich

Bei der Erstellung der Studie haben mitgewirkt:

Bastjan Kebinger Dipl.-Ing. (FH)
COPLAN AG
Bismarckstraße 21
92637 Weiden
Tel.: 0961 38911-28
Mobil: 0170 9173801

Manfred Eberle
R & H Umwelt GmbH
Schnorrstraße 5 a
90471 Nürnberg
Tel.: 0911 8688-160
Mobil: 0151 18331146