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Hochwertiges Recycling von Gipskartonplatten

Die sortenreine Sammlung von Gipskartonplatten ist der erste Schritt zu einer möglichen Wiederverwertung.

Verwertung steht vor Beseitigung

Der erste Gedanke bei einer anstehenden Entsorgung von Gipsplatten ist oftmals die Beseitigung auf einer Deponie. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz weist nun in einem Rundschreiben darauf hin, dass es hochwertige Verfahren zum Verwerten von Gipskartonplatten gibt. "Bei den Recyclingverfahren, die an verschiedenen Standorten in Deutschland existieren, wird ein hochwertiges Produkt erzeugt, das direkt für verschiedene Anwendungen von Gips zur Verfügung steht", erklärt Ministerialdirigentin Dr. Monika Kratzer.

Nachdem das Abfallrecht die Verwertung vor der Beseitigung von Abfällen vorsieht, stehen Erzeuger und Besitzer von Abfällen nun in der Pflicht, diese Möglichkeit auszuschöpfen. Vor allem, wenn die mit der Verwertung verbundenen Kosten günstiger oder ähnlich dem einer Deponierung sind.

Erste Voraussetzung ist natürlich, dass Gipsabfälle getrennt von anderem Bauschutt gesammelt werden. Das führt nicht nur zu einem sortenreinen Gipsplattenabfall sondern auch zu einem störstofffreien Bauschutt. Auskünfte über entsprechende Verwertungswege erhalten Sie auf der Homepage des Landesamtes für Umwelt - Verwerterdatenbank.

Im Übrigen steht das Sachgebiet Gewässerschutz und Abfallrecht im Landratsamt für Fragen und Auskünfte gerne zur Verfügung.

Kontakt: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Gewässerschutz und Abfallrecht, Sachgebietsleiter Thorsten Distler, Konrad-Adenauer-Straße 1, 91413 Neustadt a.d.Aisch, Tel. 09161 92-4200