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Service & Themen

Informationen für Schwangere und Familien

Das Bayerische Sozialministerium hat zahlreiche Informationen für Schwangere und Familien zusammengestellt unter

https://www.schwanger-in-bayern.de/service/corona/index.php

Rat und Hilfe

Bei häuslicher Gewalt:

Frauennotruf des Landkreises: 09161 1213; besetzt von 8:00 bis 24:00 Uhr
Beratung, aktive Unterstützung, Unterbringung, Vermittlung an andere Beratungsstellen

Bei Schwangerschaft:

Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen: Tel. 09161 92-5305

Krisendienst Mittelfranken:

Hilfe für Menschen in seelischen Notlagen unter Tel. 0911 424855–0; Russisch: Tel. 0911 424855-20; Türkisch: 0911 424855-60, täglich 9:00 – 24:00 Uhr. Zur Online-Beratung geht es hier.

Bei psychischer Belastung aufgrund der bestehenden Pandemiesituation oder einer angeordneten Quarantäne:

Als Angebot der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) ist hier eine Liste von Ärzten und Psychotherapeuten, die telefonische oder Videotermine anbieten. Für Erwachsene im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim stehen Dipl.-Psych. Alexandra Suhr, Tel. 0911 36069619 in Bad Windsheim sowie Julian Bartke unter Tel. 09104 3048003 in Emskirchen zur Verfügung. Als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten können in Bad Windsheim Dipl.-Psych. Alexandra Suhr, Tel. 0911 36069619 sowie in Neustadt a.d.Aisch Maren Weickert und Dipl.-Psych. Marion Brecht-Kaiser (Tel. 09161 6639200), Heike Bloch (Tel. 0151 28725267) sowie Holger Hentschel (Tel. 01590 3677304) kontaktiert werden.

Die Beratungsstellen der Diakonie sind wieder persönlich erreichbar. Bitte kontaktieren Sie die jeweilige Beratungsstelle zur Terminvereinbarung :

Erziehungs- und Lebensberatungsstelle: Tel. 09161 2577
Sozialpsychiatrischer Dienst: Tel. 09161 873571
Suchtberatung/Psychosoziale Beratungsstelle: Tel. 09841 2859
Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit: Tel. 09161 89950
Schuldner- und Insolvenzberatung: Tel. 09161 899515
Flüchtlings- und Integrationsberatung: Tel. 0160 1508277
Fachstelle für Pflegende Angehörige: Tel. 09161 899523

Hygiene schützt - Infos von der Zentrale für gesundheitliche Aufklärung

Videos, Infoblätter, auch in Englisch und Türkisch, FAQ und viele weitere Hygienetipps zum Schutz vor dem neuartigen Coronavirus gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Anlaufstellen beim Verdacht auf Erkrankung

Wohin kann ich mich wenden beim Verdacht am Coronavirus SARS-CoV-2 erkrankt zu sein?

  • Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an das Gesundheitsamt Neustadt a.d.Aisch wenden.
  • Alle "Kranken" mit akuten respiratorischen Symptomen wie beispielsweise Husten, Fieber oder Atemnot, mit Verdacht auf COVID-19-Ansteckung rufen bei der Notfallnummer der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 an. Kranke Personen mit Verdacht auf COVID-19 Ansteckung sollen nicht persönlich beim Hausarzt erscheinen, es muss zwingend vorher angerufen werden.

Erweiterung der Maskenpflicht

Portrait mit Nasen-Mund-Schutz
Ein Beispiel für eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Seit dem 27. April 2020 gilt an vielen Orten (Einzelhandel, öffentliche stark frequentierte Plätze etc.) in Bayern die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Diese Pflicht wurde zum 18. Januar 2021 erweitert. Nun müssen zudem zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr, an Haltestellen, in Taxis und im Einzelhandel FFP2-Masken getragen werden.

FFP2-Masken

Hierbei handelt es sich um Partikel-filtrierende Halbmasken, englisch "filtering face piece", also FFP-Masken. Die Zahl 2 beschreibt die Filterleistung. Die FFP2-Masken (ohne Ventil) filtern sowohl die eingeatmete als auch die ausgeatmete Luft und schützen damit nicht nur das Gegenüber, sondern auch den Träger selbst.

Wichtig ist dabei die richtige Handhabung:

  • Die Maske muss gut passen und über Mund, Nase und Wangen sitzen. Die Ränder sollten eng anliegen und keine Luftströme an der Maske vorbei erlauben.
  • Eine durchfeuchtete Maske sollte abgenommen und gewechselt werden.
  • Beim Abnehmen möglichst immer an den Bändern anfassen.
  • Nach Absetzen die Hände gründlich waschen.
  • Die Masken sind vom Hersteller als Einwegprodukte vorgesehen. Sie sollten regelmäßig gewechselt und nach Verwendung entsorgt werden. Ein Forschungsprojekt untersucht derzeit die Möglichkeit der Wiederverwendung von FFP2-Masken und hat zu den bisherigen Ergebnissen einen Informations-Flyer veröffentlicht.

Mund-Nasen-Bedeckung

Die Mund-Nasen-Bedeckungen, auch "communitiy masks" genannt, können einfach selbst genäht werden. Nähanleitungen und Anbieter für Nasen-Mund-Bedeckungen sind vielfach im Internet zu finden. Die Mund-Nasen-Bedeckungen dienen vor allem als Fremdschutz und können somit dazu beitragen, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. 

Auch hier ist eine korrekte Handhabung wichtig, wie zum Beispiel:

  • gründliches Händewaschen mit Seife vor und nach dem Anlegen der Masken,
  • vollständige Abdeckung von Nase und Mund und gutes Anliegen der Maske,
  • Vermeiden des Anfassens der Mund-Nasen-Abdeckung während des Tragens und beim Abnehmen,
  • luftdichte Verpackung bzw. regelmäßiges Waschen der Maske bei 60-90°C nach dem jeweiligen Tragen.

Allgemeine Hygieneregeln beachten

Wichtig ist auch weiterhin die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln wie die Nies- und Hustenregeln, die Einhaltung des Abstandes von 1,50 m sowie gründliches Händewaschen.

Weitere Informationen

Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Masken-Typen und deren Anwendung finden Sie unter

https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Mund-Nasen-Bedeckung_v02.pdf

und

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html