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Coronavirus-Einreiseverordnung – Meldung Einreisende nach Bayern

Allgemeine Informationen zur Einreise

Ab dem 1. August 2021 sind alle Einreisenden – unabhängig davon, ob sie sich in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder nicht – verpflichtet, bei Einreise über einen Nachweis des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Impf-, Test-, Genesenennachweis) zu verfügen.

Digitale Einreiseanmeldung

Reisende müssen sich nach der Coronavirus-Einreiseverordnung vor jeder Einreise nach Deutschland unter https://einreiseanmeldung.de/ registrieren.

Einreise aus einem Hochrisikogebiet

Nachweispflicht

Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem als Hochrisikogebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, müssen bereits bei der Einreise nach Deutschland über einen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügen. Dieser Nachweis ist unmittelbar nach Vorliegen über das Einreiseportal hochzuladen oder per E-Mail an einreise(at)kreis-nea.de zu senden.

Absonderungspflicht

Personen, die eingereist sind und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem als Hochrisikogebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich für einen Zeitraum von zehn Tagen abzusondern. Ab dem fünften Tag nach Einreise (der Einreisetag wird nicht mitgezählt) kann erneut ein Corona-Test durchgeführt werden. Ist das Ergebnis negativ, darf die Absonderung sofort beendet werden. Ausnahmen der Nachweis- und Absonderungspflichten sind in der Coronavirus-Einreiseverordnung aufgeführt. Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit. Für sie endet die Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet nach dem fünften Tag der Einreise automatisch.

Einreise aus einem Virusvariantengebiet

Nachweispflicht

Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem als Virusvariante eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, müssen bereits bei der Einreise nach Deutschland über einen Testnachweis verfügen. Sollten Sie bereits vollständigen Impfschutz haben, muss erst mit der Kreisverwaltungsbehörde geklärt werden, ob das Ihnen verabreichte Vakzin einen ausreichenden Schutz gegen die im Aufenthaltsgebiet herrschende Virusvariante bietet. Hierfür maßgeblich ist die Einschätzung es RKI. Es wird darauf hingewiesen, dass aktuell keine Feststellung gemäß §4 Absatz 2 Satz 5 Corona-Einreiseverordnung durch das RKI besteht. Ein Genesenennachweis ist hier nicht ausreichend.

Absonderungspflicht

Personen, die eingereist sind und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem als Virusvariant eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich für einen Zeitraum von vierzehn Tagen abzusondern. Eine Freitestung ist nicht möglich. Sollte während des Aufenthalts in einem Virusvariantengebiet das Gebiet vom RKI auf ein Hochrisikogebiet herabgestuft werden, so gelten die Regelungen für das Hochrisikogebiet entsprechend. 

Definition zur Absonderungspflicht für Risikogebiete, Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete:

Die Absonderungspflicht bedeutet, dass die betroffene Person die eigene Wohnung nicht verlassen und auch keinen Besuch empfangen darf. Ein Verstoß hiergegen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Geldbuße geahndet werden kann. Die Absonderung darf ausschließlich zum Zweck der Durchführung eines Coronatests, unterbrochen werden. Dies bedeutet, dass im Zuge der Einreisemeldung keine persönliche Vorsprache beim Landratsamt vor Ort notwendig ist.

Welches Land ist als Hochrisiko oder als Virusvariantengebiet eingestuft?

Die aktuelle Aufstellung der jeweiligen Gebiete ist über die Internetseite des Robert-Koch-Instituts abrufbar: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html