Fördermittel

Bund und und Freistaat bieten als Fördermittelgeber eine Vielzahl an Förderprogrammen zur Unterstützung des Klimaschutzes an. Antragstellende können dabei je nach Förderprogramm von Zuschüssen, Darlehen oder Darlehen + Tilgungszuschuss profitieren.

Förderberechtigt sind abhängig vom jeweiligen Förderprogramm:

  • Privatpersonen,
  • Kommunen,
  • Unternehmen oder
  • Landwirtschaftliche Betriebe.

Die förderfähigen Maßnahmen stammen aus den Bereichen:

  • Klimaschutz
  • Gebäudebau und -Sanierung
  • Wärme/Kälte
  • Erneuerbare Energien
  • Energie- und Ressourceneffizienz
  • Mobilität
  • Forschung & Entwicklung

Fördermitteldatenbank

Förderdatenbank C.A.R.M.E.N e.V.

In der Förderdatenbank von C.A.R.M.E.N e.V. finden Sie eine umfangreiche Übersicht verschiedenster Förderprogramme, innerhalb der Sie nach einzelnen Maßnahmen und Themen suchen können.

 

Förderdatenbank des BMWK

Sie sind auf der Suche nach finanzieller Unterstützung für Ihr Vorhaben? Die Fördermittelsuche des BMWK (Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) unterstütz Sie dabei.
 

Energieberatung

Sie planen Ihr Haus zu sanieren oder Ihre Heizungsanlage zu tauschen? Der Verbraucherservice Bayern bietet mit Expertinnen und Experten aus dem Landkreis  kostenlose Energieberatungstermine an.
 

Klimafonds des Landkreises

Aufgrund der angespannten Haushaltslage ist der Klimafonds des Landkreises bis auf Weiteres ausgesetzt. 

Klimafonds des Landkreises

Aufgrund der angespannten Haushaltslage ist der Klimafonds des Landkreises bis auf Weiteres ausgesetzt. 

Förderprogramme der letzten Jahre

Weiterführende Links

Schüler überzeugen mit kreativen Projekten

Am 18. September 2024 wurden im Rahmen einer festlichen Preisverleihung die besten Beiträge des Klimaschutz-Ideenwettbewerbs „Wasser“ ausgezeichnet. Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen des Landkreises stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass sie sich intensiv mit den drängenden Fragen rund um den Wasserverbrauch und Klimaschutz auseinandergesetzt haben. Der Wettbewerb soll das Bewusstsein für die begrenzte Ressource Wasser stärken und die Projekte zeigen eindrucksvoll, dass die jungen Menschen bereit sind, sich für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen. Der Klimaschutz-Ideenwettbewerb wurde vom Forum Klimaschutz des Landkreises ausgelobt und aus Mitteln des Klimafonds finanziert.

Landrat überreichte Preise

Landrat Dr. Christian von Dobschütz betonte in seiner Rede die Bedeutung des Wettbewerbs und lobte die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler für ihren Einsatz: „Ein herzliches Willkommen an die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Emskirchen, der Grundschule Neuhof und der Mittelschule Bad Windsheim. Ich freue mich, dass ihr euch mit dem Thema Wasser so intensiv auseinandergesetzt habt und wir euch heute auszeichnen dürfen.“

Nachhaltige Ideen rund um das Thema Wasser

Die Beiträge der Schulen waren vielfältig und zeigen eindrucksvoll, wie kreativ die Schülerinnen und Schüler sich dem Thema genähert haben. Den Anfang machte die Grundschule Emskirchen, deren Viertklässler Plakate gestaltetet hatten, die Themen wie den Wasserkreislauf, die Trinkwasserversorgung und praktische Wasserspartipps behandeln. Diese Plakate wurden im Rahmen eines Umwelttages erstellt. Die besten vier Plakate wurden für den Wettbewerb eingereicht. Für ihre Arbeit wurden die Schülerinnen und Schüler mit einem Preisgeld von 1.500 Euro belohnt, das sie für zukünftige Umweltprojekte verwenden dürfen. Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt zudem eine Teilnahmeurkunde und ein kleines Geschenk. Die nächste Auszeichnung ging an die Grundschule Neuhof, deren Schülerinnen und Schüler sich mit dem Bildungsprogramm „Wasserforscher“ des Bayerischen Landesamst für Umwelt beschäftigten. Ziel des Programms ist es, Kindern die Bedeutung und die vielfältigen Funktionen von Gewässern nahezubringen. Die Klasse 4b erstellte einen Videobeitrag, in dem sie über Wassersparmöglichkeiten an ihrer Schule nachdachten und die Bedeutung des Wasserverbrauchs für die Umwelt erläuterten. Besonders eindrucksvoll war die Auseinandersetzung mit dem Thema Müll auf dem Pausenhof, der ins Wasser gelangen kann, sowie die kreative Idee, ein nachhaltiges Wassermanagement für ihre Schultoiletten zu entwickeln. Für ihre innovativen Ideen erhielt die Schule 3.000 Euro Preisgeld sowie ebenfalls Urkunden und kleine Geschenke.

„Grünes Klassenzimmer“ als Lernort der Zukunft

Ein weiterer Höhepunkt der Preisverleihung war der Beitrag der Mittelschule Bad Windsheim. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten während ihrer Projektwoche „Alltagskompetenzen“ das Konzept für ein „Grünes Klassenzimmer“, einen naturnahmen Lernraum im Freien. Im Mittelpunkt stand dabei die nachhaltige Nutzung von Wasser. Regenwasser soll in Regentonnen gesammelt und zur Bewässerung der Pflanzen verwendet werden. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten nicht nur ein detailliertes Konzept, sondern gestalteten auch Plakate und schrieben persönliche Briefe, in denen sie ihre Begeisterung für das Projekt zum Ausdruck brachten. Darüber hinaus reichten sie ein Erklärvideo zum Thema Klimawandel und Wassermanagement ein. Für ihre herausragenden Ideen wurden die Schülerinnen und Schüler mit 5.000 Euro ausgezeichnet, die für die Umsetzung des „Grünen Klassenzimmers“ im Schuljahr 2024/2025 genutzt werden sollen. Auch sie erhielten Teilnahmeurkunden und kleine Geschenke. „Ich bin schon gespannt, wie ihr euren Ideen umsetzen werdet“, sagte der Landrat Dr. Christian von Dobschütz abschließend. „Mit euren Projekten habt ihr eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es ist, schon in jungen Jahren Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen. Ihr habt bewiesen, dass kleine Schritte Großes bewirken können.“ 

Im Jahr 2024 konnte im Rahmen des Förderprogramms „Umbau von Güllegruben zur Niederschlagswasserspeicherung“ ein Beitrag zur besseren Wassernutzung im Landkreis geleistet werden. Insgesamt 38 stillgelegte Güllegruben konnten gereinigt und erfolgreich für die Speicherung von Niederschlagswasser umfunktioniert werden. Dadurch entstand ein Speichervolumen von 5.213 m³, das bei Starkregen die Kanalisation entlastet und in Trockenperioden wertvolles Wasser für die Bewässerung bereitstellt. Etwa ein Drittel der umgebauten Gruben wird gemäß Vereinbarungen den Kommunen für eine gemeinschaftliche Nutzung zur Verfügung gestellt.

Das Programm Stecker-Solaranlagen aus dem Klimafonds 2023 des Landkreises konnte 120 Anträge fördern. Die Nachfrage war so hoch, dass der Fördertopf für die Stecker-Solaranlagen bereits nach 4 Wochen ausgeschöpft war. Das Programm wird nach Entscheidung des Klimaforums des Landkreises nicht noch einmal aufgelegt.